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Praxissemester

Reform der Lehrerausbildung in NRW

Im September 2007 veröffentlichten das Schul- und das Bildungsministerium Eckpunkte für eine Reform der gesamten Lehrerbildung. Grundlage für die Reform ist der Bericht der 'Baumert-Kommission '. Den Weg der gesamten Reform kann verfolgt werden auf der Seite des Ministeriums.

Entscheidend wichtig für die erste Phase der Ausbildung sind die Umstellung des Studiums auf die Bachelor-Master-Struktur und die neuen Praxiselemente: das Eignungspraktikum und das Praxissemester. Das Lehrausbildungsgesetz (LABG) vom 12.5.2009 und die Lehramtszugangsverordnung vom 18.6.2009 bilden die rechtliche Grundlage für die gesamte Reform der Lehrerausbildung.

Das Praxissemester

Für das Praxissemester hat das Ministerium gemeinsam mit den Hochschulen eine Rahmenkonzeption vereinbart, die konkret beschreibt, welche Ziele das Praxissemester verfolgt (Kompetenzen) und welche Lerngelegenheiten angeboten werden sollen. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Hochschulen das Praxissemester verantworten, dieses aber in Kooperation mit den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung durchzuführen ist. Den einzelnen Hochschulen sind jeweils ZfsLs zugeordnet, die mit den Hochschulen regionale Vereinbarungen zur Konkretisierung der Rahmenkonzeption treffen sollen.

Modell Paderborn

Die ZfsLs Paderborn und Detmold blicken auf eine lange Zeit der Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn zurück. Vielfältige Projekte, aber auch jahrelange intensive Gespräche auf der Leitungsebene mit Vertretern/innen des PLAZ (Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung) haben das Terrain für die nun notwendig gewordene institutionelle Kooperation vorbereitet. Auslöser für die konkrete Zusammenrbeit im Rahmen der Reform der Lehrerausbildung war die Ausschreibung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft 2009 mit dem Titel „Von der Hochschule in den Klassenraum. Neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Studienseminaren in der Lehrerausbildung“. Gemeinsam entwickelten Angehörige des PLAZ und Ausbilder der ZfsLs ein Konzept "KICK: Kompetenzorientierung – Integration – Curriculare Angebote – Kooperation. Integrative Kompetenzentwicklung in Praxisphasen." Dieses Konzept bildet im Kern die Basis für die Ausarbeitung einer Regionalen Vereinbarung , die am 1.4.2011 in Anwesenheit der Ministerin unterzeichnet wurde.

Bericht in der Neuen Westfälischen vom 2./3.4.2011/ Hans-Hermann Igges und Reinhard Rohlf

 

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